Kunst-Tagebuch Workshop in Basel
Gestalterischer Ausdruck als Weg zu mehr innerer Balance
Deine kreative Reise zur Achtsamkeit
Wenn man an Kunst denkt, denkt man meist ans fertige Bild, dabei liegt das Eigentliche im Tun selbst, im Moment, in dem Farbe aufs Papier kommt - noch bevor klar ist, was daraus wird. Genau dort setzt das “Kunst-Tagebuch” an, denn nicht das Ergebnis steht im Vordergrund, sondern das Erleben und Ausdrücken. Oft fehlen im Kopf die Worte für etwas, das mit etwas Farbe seinen Weg an die Oberfläche schaffen kann. Talent spielt dabei keine Rolle! Es geht ums Wahrnehmen und Gestalten, um das, was innen vorgeht, und um das, was ringsherum geschieht. Im Austausch mit den anderen Teilnehmenden entsteht häufig eine Stimmung, die inspiriert und neue Blickwinkel öffnet.
Aufbau des Workshops
Über vier wöchentliche Abende und einen Rückblick nach drei Monaten tasten wir uns Schritt für Schritt an die eigene Bildsprache heran, wobei jeder Abend einen eigenen Schwerpunkt hat, ohne dass dabei Druck oder Anspruch entsteht.
Am ersten Abend, der den Einstieg in die kunsttherapeutische Arbeit bildet, erkunden wir die gestalterischen Grundlagen. Wir probieren mit einfachen Mal- und Zeichentechniken aus, wie Farben und Formen das eigene Innenleben spiegeln und der Selbstreflexion einen Anstoss geben können.
Der zweite Abend, an dem die Emotionen in den Mittelpunkt rücken, dreht sich um den bewussten Ausdruck von Gefühlen. Mit unterschiedlichen Materialien und Techniken findest Du Wege, das, was Dich beschäftigt, gestalterisch zu verarbeiten - wobei es immer um den Prozess geht und nie um ein vorzeigbares Werk.
Beim dritten Abend, der die Selbstfürsorge zum Thema macht, schauen wir, wie sich künstlerisches Arbeiten zur Beruhigung und emotionalen Stabilisierung nutzen lässt. Du entwickelst dabei kleine eigene Rituale, die über den Workshop hinaus tragen und Dir im Alltag ein verlässliches Mittel an die Hand geben, um zur Ruhe zu kommen.
Der vierte Abend, mit dem der Kurs in eine offene Form übergeht, stellt das persönliche Wachstum in den Vordergrund. Während Du auf die vorherigen Sitzungen zurückblickst, steckst Du Dir eigene gestalterische Ziele, die den Anfang einer ganz individuellen Weiterarbeit bilden.
Drei Monate später treffen wir uns noch einmal, um Erfahrungen auszutauschen, offene Fragen zu klären und neue Impulse für die eigenen kreativen Gewohnheiten mitzunehmen. So kann das, was im Workshop begonnen hat, mit in den Alltag genommen werden.
Was das Gestalten bewirken kann
Ein Kunst-Tagebuch zu führen ist weit mehr als kreatives Beschäftigtsein, denn der gestalterische Ausdruck hilft, Gefühle zu verarbeiten und innere Anspannung abzubauen. Er macht über das Bild sichtbar, was sich gedanklich schwer fassen lässt. Und gerade weil dabei etwas Eigenes entsteht, stellt sich mit der Zeit auch ein gewisser Stolz und ein wachsendes Zutrauen in die eigenen Mittel ein. Hinzu kommt der beruhigende Charakter des Prozesses, der für mehr Achtsamkeit im Alltag sorgt. Nicht zuletzt auch der Austausch in der Gruppe, aus dem oft eine Leichtigkeit erwächst, die im Alleingang so kaum entsteht, ist eine willkommene Ressource für die mentale Gesundheit.
Mitbringen und Material
Eigene Farben, Stifte und Papier kannst Du gerne mitbringen, das meiste Material steht aber kostenlos für alle bereit. Malkästen sowie leere Kunst-Tagebücher sind bei Bedarf in der Praxis erhältlich.
Anmeldung und Kosten
Die vier wöchentlichen Sitzungen und der Rückblick werden per E-Mail unter info@beosana.ch gebucht. Die Kosten übernimmt in der Regel die Krankenkasse im Rahmen der Resilienz-, Stärkungs- und Rückfallprophylaxe. Falls Du bei der Kostengutsprache Unterstützung brauchst, kümmern wir uns gerne darum.
Ort
Die Workshops finden vor Ort in der Praxis beosana, Hochstrasse 31, 4053 Basel statt.
Über ein Audio-Hybridformat kannst Du aber auch ortsunabhängig teilnehmen.